Wer ist Nastassja Schell? Biografie, Familie, Karriere & Privatleben

Nastassja Schell ist eine österreichische Schauspielerin, die in eine der berühmtesten Filmfamilien Europas hineingeboren wurde. Als Tochter des Oscar-Preisträgers Maximilian Schell und der russischen Schauspielerin Natalya Andrejchenko wuchs sie zwischen Filmsets und Theaterbühnen auf. Doch Nastassja ging ihren eigenen Weg – leise, ohne Skandale, aber mit einer klaren Haltung zu ihrer Herkunft.
Steckbrief: Nastassja Schell im Überblick
| Fakt | Info |
|---|---|
| Name | Nastassja Schell |
| Geboren | 1989 |
| Nationalität | Österreichisch |
| Beruf | Schauspielerin |
| Bekannt durch | „Die Rosenkönigin“ (2007), „Meine Schwester Maria“ (2002) |
| Vater | Maximilian Schell (Oscar-Preisträger) |
| Mutter | Natalya Andrejchenko (Schauspielerin) |
| Tante | Maria Schell (Schauspielerin) |
| Wohnort | Österreich (Steiermark) |
Wer ist Nastassja Schell?
Nastassja Schell wurde 1989 als Tochter zweier Schauspieler geboren. Ihr Vater, Maximilian Schell, war einer der größten Stars des europäischen Kinos und gewann 1962 den Oscar als bester Hauptdarsteller für „Urteil von Nürnberg“. Ihre Mutter, Natalya Andrejchenko, wurde als Schauspielerin im russischen Kino berühmt. Ihre Tante Maria Schell gehörte zu den beliebtesten Schauspielerinnen im deutschsprachigen Raum. Mit so einer Familie war der Weg zur Schauspielerei fast vorgezeichnet. Doch Nastassja entschied sich für einen ruhigen Weg abseits des großen Rummels. Sie arbeitet vor allem im Theater und in kleineren Filmproduktionen.
Die Familie Schell: Eine Film-Dynastie
Der Name Schell steht für großes europäisches Kino. Maximilian Schell war nicht nur Schauspieler, sondern auch Regisseur und Produzent. Er arbeitete in Hollywood und Europa und wurde mehrfach für den Oscar nominiert. Seine Schwester Maria Schell war in den 1950er und 1960er Jahren ein Star des deutschen Films. Für Nastassja bedeutete dieser Name zwei Dinge: große Chancen und große Erwartungen. In Interviews spricht sie offen und respektvoll über ihren Vater, aber auch darüber, dass sie ihr eigenes Leben führen will.
Karriere: „Die Rosenkönigin“ und „Meine Schwester Maria“
Ihren bekanntesten Filmauftritt hatte Nastassja Schell 2007 in „Die Rosenkönigin“, wo sie die Rolle der Madeleine spielte. Bereits 2002 war sie in „Meine Schwester Maria“ zu sehen – einem Film über ihre berühmte Tante Maria Schell. Im Vergleich zu ihrem Vater blieb ihre Filmkarriere überschaubar. Nastassja konzentrierte sich stärker auf das Theater, wo sie als Theaterschauspielerin arbeitet. Sie meidet die Klatschpresse und gibt nur selten Interviews.
Das Jagdhaus und der Nachlass des Vaters
Nach dem Tod ihres Vaters im Jahr 2014 erbte Nastassja Schell unter anderem sein Jagdhaus in Oberpreitenegg in der Steiermark – ein Haus, das Maximilian Schell Mitte der 1980er Jahre mit viel Liebe zum Detail geplant und gebaut hatte. Über 1.000 Meter hoch gelegen, war es für ihn fast ein künstlerisches Projekt. Im Dezember 2021 trennte sich Nastassja von dem Anwesen und ließ es versteigern. Der Rufpreis lag bei 215.000 Euro. Bereits im Jänner 2021 hatte sie rund 290 Stücke aus dem Nachlass ihres Vaters versteigern lassen – darunter sein Golden-Globe-Zertifikat und persönliche Erinnerungsstücke.
Nastassja Schell Zitate
Über den Bau des Jagdhauses durch ihren Vater sagte sie:
„Papa war bei jedem Handgriff der Bauarbeiten mit dabei, hat alles mit dirigiert – es war für ihn fast ein künstlerisches Projekt.“
Über den Verkauf des Hauses erklärte sie:
„Papa hat soviel Herzblut in dieses Haus gesteckt, es wäre schade, wenn es nicht bewohnt ist. Aber für mich allein ist es einfach zu groß.“
Und über die Versteigerung der Nachlass-Stücke sagte sie:
„Zuallererst wegen Platzmangels. Papa hat sehr viel gesammelt. Und ich möchte abschließen mit meiner Vergangenheit, einen Neustart machen.“
Privatleben
Nastassja Schell lebt zurückgezogen in Österreich. Sie ist nicht in den sozialen Medien als Influencerin aktiv und meidet öffentliche Auftritte abseits ihrer Theaterarbeit. Über Beziehungen oder eine eigene Familie ist nichts Öffentliches bekannt – und genau so will sie es offenbar auch halten.
Warum ist Nastassja Schell interessant?
In einer Zeit, in der viele Promi-Kinder jede Schlagzeile suchen, geht Nastassja Schell den umgekehrten Weg. Sie trägt einen der berühmtesten Namen des europäischen Films, aber sie nutzt ihn nicht für Ruhm. Stattdessen arbeitet sie leise im Theater und bewahrt das Andenken ihres Vaters auf ihre eigene Art – zum Beispiel, indem sie sein Jagdhaus in gute Hände geben wollte, statt es verfallen zu lassen.
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Häufige Fragen zu Nastassja Schell
Wer sind die Eltern von Nastassja Schell?
Ihr Vater war der Oscar-Preisträger Maximilian Schell, ihre Mutter ist die russische Schauspielerin Natalya Andrejchenko.
In welchen Filmen hat Nastassja Schell mitgespielt?
Am bekanntesten sind „Die Rosenkönigin“ (2007) als Madeleine und „Meine Schwester Maria“ (2002).
Ist Nastassja Schell mit Maria Schell verwandt?
Ja, Maria Schell war die Schwester ihres Vaters Maximilian Schell – also ihre Tante.
Wo lebt Nastassja Schell?
Sie lebt zurückgezogen in Österreich, in der Steiermark.



