Was der Vater über das Zendaya Disney Gehalt weiß

Als Zendaya 2010 als Rocky Blue in „Shake It Up“ über den Bildschirm tanzte, war sie gerade einmal 14 Jahre alt. Hinter ihr stand ein Mann, der für diesen Traum seinen sicheren Beruf aufgegeben hatte: ihr Vater Kazembe Ajamu Coleman. Bis heute fragen sich Fans, wie hoch das Zendaya Disney Gehalt damals wirklich war und was ihr Vater darüber weiß. Die ehrliche Antwort überrascht: Eine offiziell bestätigte Zahl gibt es nicht. Doch die Geschichte dahinter, vom Klassenzimmer in Oakland bis zu den größten Bühnen Hollywoods, ist spannender als jede Gehaltsliste.
Der Lehrer, der alles aufgab
Kazembe Ajamu Coleman wurde als Samuel David Coleman geboren und änderte seinen Namen später, als er sich mit seinen nigerianischen Wurzeln verband. Wie Zendayas Mutter Claire Stoermer arbeitete er als Lehrer in Oakland. Zendaya, geboren am 1. September 1996 in Oakland, ist das einzige gemeinsame Kind der beiden und zugleich das jüngste von sechs Kindern: Ihr Vater hat aus einer früheren Beziehung fünf ältere Kinder, darunter ihre Schwester Annabella.
Als Zendaya mit 13 Jahren ihre erste große Rolle bei Disney bekam, traf die Familie eine Entscheidung, die alles veränderte. Während Claire zunächst in Oakland blieb und weiterarbeitete, zog Kazembe mit seiner Tochter nach Los Angeles. Er kündigte seinen Lehrerjob, wurde ihr Manager, Fahrer, Beschützer und später auch ihr Bodyguard. Zendaya selbst sagte 2017 der Zeitschrift Glamour sinngemäß: Ihr Vater habe seinen Job als Lehrer aufgegeben, um ihren Traum möglich zu machen. Diese eine Entscheidung prägte ihre gesamte Karriere. Während andere Kinderstars von Agenturen und fremden Managern durch die Branche geschleust wurden, hatte Zendaya ihren eigenen Vater an ihrer Seite, der Verträge prüfte, Termine organisierte und sie vor den härtesten Seiten des Geschäfts schützte. Heute führt er unter anderem seine Firma KZC und begleitet sie weiterhin zu Preisverleihungen und Premieren, etwa als sie 2020 ihren ersten Emmy gewann.
Rocky Blue und der Disney-Durchbruch
„Shake It Up“ lief von 2010 bis 2013 über drei Staffeln auf dem Disney Channel. Zendaya spielte Rocky Blue, eine tanzbegeisterte Schülerin, die mit ihrer besten Freundin eine eigene Tanzshow moderiert. Die Serie machte sie über Nacht in den USA bekannt und legte den Grundstein für alles, was folgte. Parallel dazu startete sie auch als Sängerin durch und veröffentlichte 2013 ihr erstes Album.
2013 wagte sie den nächsten Schritt: Mit gerade einmal 16 Jahren trat sie bei „Dancing with the Stars“ an und belegte den zweiten Platz. Es war ein Auftritt, der zeigte, dass sie mehr war als nur ein Disney-Gesicht. Dazu kamen Disney-Filme wie „Frenemies“ aus dem Jahr 2012 und „Zapped“ aus dem Jahr 2014. Schritt für Schritt baute sie sich eine Karriere auf, die weit über das Kinderfernsehen hinausreichte. Väter, die ihre Kinder in der Branche begleiten, gibt es viele, doch nur wenige Geschichten sind so eng mit dem Erfolg der Tochter verwoben wie die von Kaulitz Vater und seinen Söhnen oder eben die von Kazembe und Zendaya. Auch andere Star-Kinder wachsen früh im Rampenlicht auf, etwa Gillian Andersons Tochter Piper.
K.C. Undercover und der Schritt zur Produzentin
Von 2015 bis 2018 spielte Zendaya die Hauptrolle in „K.C. Undercover“. Sie verkörperte K.C. Cooper, eine Schülerin, die entdeckt, dass ihre Eltern Spione sind, und selbst zur Undercover-Agentin wird. Die Serie stellte eine schwarze Familie in den Mittelpunkt und wurde ein weiterer Erfolg für den Disney Channel. Entscheidend war aber etwas anderes: Zendaya war bei dieser Serie nicht nur Darstellerin, sondern auch als Produzentin beteiligt. Sie mischte erstmals hinter der Kamera mit, hatte Einfluss auf Geschichten und Figuren und lernte, wie man eine Produktion steuert.
Dieser Schritt war der eigentliche Wendepunkt. Viele Kinderstars bleiben in ihren Rollen gefangen, doch Zendaya nutzte „K.C. Undercover“, um sich als Kreative zu positionieren. Ihr Vater, der seit Jahren ihre Verträge und Termine verwaltete, hatte ihr dabei den Rücken freigehalten. Wer eine Schauspielkarriere von innen verstehen will, findet ähnliche Wege auch bei anderen Darstellern, etwa bei Trystan Pütter, dessen Laufbahn ebenfalls zeigt, wie viel Arbeit hinter einer scheinbar mühelosen Karriere steckt.
Die Zahl, die es offiziell nicht gibt
Und nun zur Frage, die alle stellen: Was hat Disney Zendaya gezahlt? Hier muss man ehrlich sein. Disney veröffentlicht keine Gehälter seiner Kinderstars, und Kazembe Ajamu Coleman hat in keinem bekannten Interview eine konkrete Disney-Summe für seine Tochter genannt. Es gibt keine Aussage, kein Zitat und keine Enthüllung, in der der Vater einen Betrag verrät. Wer im Netz nach einer solchen Enthüllung sucht, findet viele Überschriften, aber keine Quelle.
Das bedeutet nicht, dass es keine Zahlen gibt. Es bedeutet, dass jede Zahl, die im Umlauf ist, eine Schätzung ist und keine bestätigte Tatsache. Genau das macht die Sache so interessant: Die Summe, nach der alle suchen, existiert offiziell schlicht nicht. Weder Disney noch die Familie haben je einen Betrag bestätigt, und auch Zendaya selbst hat sich zu ihrem frühen Gehalt nie mit einer Zahl geäußert.
Was die Schätzungen im Netz wirklich wert sind
Auf Netzwert-Seiten kursieren zwei Zahlen besonders häufig. Für „Shake It Up“ wird oft eine Summe von rund 140.000 US-Dollar genannt, für die ersten Staffeln von „K.C. Undercover“ rund 400.000 US-Dollar. Beide Zahlen stammen aus inoffiziellen Schätzungen, nicht aus Verträgen oder offiziellen Angaben. Sie werden von Seite zu Seite abgeschrieben und wirken dadurch seriöser, als sie sind.
Wie wackelig diese Zahlen sind, zeigt ein einfacher Vergleich: Eine andere Quelle behauptet, Zendaya habe pro „Shake It Up“-Folge rund 19.000 US-Dollar erhalten, was über drei Staffeln gerechnet ein Vielfaches der 140.000 US-Dollar ergeben würde. Beide Angaben können nicht gleichzeitig stimmen. Wer solche Zahlen übernimmt, ohne sie zu hinterfragen, verbreitet letztlich Gerüchte. Ähnlich vorsichtig sollte man auch bei anderen Vermögensangaben sein, etwa beim Furtwängler Vermögen, wo Schätzungen ebenfalls stark schwanken.
Ein weiterer Punkt wird oft vergessen: In Kalifornien schreibt das sogenannte Coogan-Gesetz vor, dass ein Teil der Einnahmen minderjähriger Darsteller treuhänderisch angelegt wird. Das Geld eines Kinderstars gehört also nicht einfach komplett der Familie, sondern wird zumindest teilweise für die Zukunft des Kindes gesichert. Auch das spricht dafür, dass einfache Gehaltszahlen nur einen kleinen Teil der Wahrheit zeigen.
Von Disney zu Euphoria und Hollywood
Was nach Disney kam, ist längst Geschichte. Als MJ in den „Spider-Man“-Filmen und als Chani in „Dune“ wurde Zendaya zum weltweiten Kinostar. Als Rue in der HBO-Serie „Euphoria“ gewann sie 2020 und 2022 jeweils einen Emmy als beste Hauptdarstellerin und wurde damit zur jüngsten Preisträgerin in dieser Kategorie. Auch für „Euphoria“ kursieren Gehaltsberichte, die von rund 300.000 US-Dollar pro Folge bis zu etwa einer Million US-Dollar pro Folge in der dritten Staffel reichen. Doch auch hier gilt: Bestätigt ist davon nichts, es sind Berichte, keine offiziellen Zahlen.
Der Weg von der Disney-Bühne zu den größten Preisen der Branche zeigt, worauf es am Ende ankam. Nicht eine einzelne Gage hat Zendayas Karriere gemacht, sondern die Weichenstellung ihres Vaters in den frühen Jahren. Er gab einen sicheren Job auf, zog mit ihr in eine fremde Stadt und hielt ihr den Rücken frei, während sie lernte, tanzte, sang und spielte. Dass sie heute zu den gefragtesten Schauspielerinnen ihrer Generation gehört, ist auch sein Verdienst. Die wahre Enthüllung des Vaters ist also keine Zahl, sondern eine Entscheidung: Er setzte alles auf seine Tochter, und diese Wette ging auf.
Steckbrief
| Feld | Angabe |
|---|---|
| Name | Zendaya Maree Stoermer Coleman |
| Geboren | 1. September 1996 in Oakland, Kalifornien |
| Eltern | Kazembe Ajamu Coleman (ehemaliger Lehrer, Manager) und Claire Stoermer (ehemalige Lehrerin) |
| Geschwister | Jüngste von sechs Kindern, fünf ältere Halbgeschwister aus der früheren Beziehung des Vaters |
| Disney-Durchbruch | Rocky Blue in „Shake It Up“ (2010–2013) |
| Weitere Disney-Rollen | K.C. Cooper in „K.C. Undercover“ (2015–2018), dazu „Frenemies“ (2012) und „Zapped“ (2014) |
| Spätere Erfolge | MJ in „Spider-Man“, Chani in „Dune“, Rue in „Euphoria“ |
| Auszeichnungen | Zwei Emmys als beste Hauptdarstellerin für „Euphoria“ (2020 und 2022) |
Fragen und Antworten
Hat Zendayas Vater verraten, was Disney ihr zahlte?
Nein. Es gibt keine bekannte Aussage von Kazembe Ajamu Coleman, in der er eine konkrete Disney-Summe für seine Tochter nennt. Weder Disney noch die Familie haben je einen Betrag offiziell bestätigt.
Wie viel verdiente Zendaya bei „Shake It Up“?
Offiziell ist das nicht bekannt. Im Netz kursiert die Schätzung von rund 140.000 US-Dollar, doch diese Zahl ist unbestätigt und wird von anderen Quellen sogar angezweifelt. Sie sollte nicht als Tatsache gelesen werden.
War ihr Vater wirklich ihr Manager?
Ja. Kazembe Ajamu Coleman gab seinen Lehrerjob auf, zog mit Zendaya nach Los Angeles und wurde ihr Manager und Beschützer. Er begleitet sie bis heute zu wichtigen Terminen und Preisverleihungen.
Was verdient Zendaya heute bei „Euphoria“?
Auch hier gibt es keine bestätigten Zahlen. Berichte sprechen von mehreren Hunderttausend US-Dollar pro Folge bis hin zu etwa einer Million US-Dollar in der dritten Staffel, doch offiziell bestätigt ist davon nichts.


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