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Larry Page gründete mit 25 Jahren Google und wurde Milliardär

Ohne Larry Page gäbe es das Internet, wie wir es heute kennen, vermutlich nicht. Der US-Amerikaner gründete im Alter von nur 25 Jahren gemeinsam mit Sergey Brin die Suchmaschine Google und wurde damit zu einem der reichsten Menschen der Welt. Im Jahr 2026 gehört er nach Schätzungen zu den drei reichsten Menschen überhaupt. Doch der Weg dorthin begann nicht in einem glänzenden Büro, sondern in einem Studentenwohnheim und einer Garage in Kalifornien.

Der Steckbrief von Larry Page im Überblick

NameLawrence Edward Page
Geboren26. März 1973 in East Lansing, Michigan, USA
StaatsbürgerschaftUSA
BerufInformatiker und Unternehmer
Bekannt durchMitgründer von Google und Alphabet
EhefrauLucinda Southworth
VermögenSchätzungsweise rund 250 Milliarden US-Dollar (Stand 2026, schwankt mit dem Alphabet-Aktienkurs)

In einem Haus voller Computer aufgewachsen

Larry Page wuchs in einer Familie auf, in der Computer zum Alltag gehörten. Sein Vater Carl Page war Informatikprofessor und ein Pionier der künstlichen Intelligenz, seine Mutter unterrichtete Programmierung an der University of Michigan. Schon als Kind zerlegte Larry Geräte, nur um zu verstehen, wie sie funktionieren. Mit zwölf Jahren sagte er bereits, dass er einmal sein eigenes Unternehmen gründen wolle. An der University of Michigan studierte er Computertechnik, baute aus Lego-Steinen einen funktionierenden Tintenstrahldrucker und arbeitete im Solar-Auto-Team der Universität mit. Im Jahr 1995 schloss er sein Studium ab und ging für ein Doktoratsstudium an die Stanford University in Kalifornien. Dort sollte sich sein Leben für immer verändern.

In Stanford traf er Sergey Brin und erfand PageRank

An der Stanford University lernte Larry Page den Doktoranden Sergey Brin kennen. Beide beschäftigte dieselbe Frage: Wie findet man im riesigen, schnell wachsenden Internet die wirklich wichtigen Seiten? Ihre Antwort war revolutionär. Statt nur die Wörter auf einer Seite zu zählen, bewerteten sie die Links zwischen den Seiten. Ein Link auf eine Seite galt wie eine Empfehlung. Je mehr gute Seiten auf eine Seite verlinkten, desto wichtiger war sie. Aus dieser Idee entstand der PageRank-Algorithmus und das Forschungsprojekt BackRub. Im Jahr 1997 gaben Page und Brin ihrer Suchmaschine einen neuen Namen: Google. Der Name ist ein Wortspiel mit dem mathematischen Begriff Googol, der Zahl 1 gefolgt von 100 Nullen. Er sollte zeigen, wie riesig die Menge an Informationen ist, die Google ordnen wollte.

1998 in einer Garage gegründet dank eines Schecks über 100.000 Dollar

Im August 1998 stellte der Sun-Mitgründer Andy Bechtolsheim nach einer nur zehnminütigen Präsentation einen Scheck über 100.000 US-Dollar aus. Das Problem: Ein Unternehmen namens Google Inc. gab es damals noch gar nicht. Page und Brin ließen es schnell registrieren, damit der Scheck eingelöst werden konnte. Am 4. September 1998 gründeten sie Google Inc. in einer Garage in Menlo Park. Die Garage gehörte Susan Wojcicki, die später Chefin von YouTube wurde. Mit acht Mitarbeitern und klobigen Desktop-Computern startete das Team. Schon bald verzeichnete die Suchmaschine rund 500.000 Anfragen pro Tag. Als 1999 große Portale wie AOL und Netscape mit Google zusammenarbeiteten, versechsfachten sich die Suchanfragen. Der Grund für den Erfolg war einfach: Die Google-Seite war schlicht, schnell und lieferte bessere Ergebnisse als die überladenen Portale der Konkurrenz.

Vom Google-Chef zum Alphabet-Chef und wieder zurück ins zweite Glied

Larry Page führte Google zunächst als erster Chef bis ins Jahr 2001. Im Jahr 2011 kehrte er als Geschäftsführer zurück und blieb es bis 2015. In diesem Jahr wurde Alphabet Inc. als neue Dachgesellschaft gegründet, und Page wurde ihr erster Chef. Diese Position hielt er bis Dezember 2019. Seitdem hat er sich aus dem Tagesgeschäft zurückgezogen, sitzt aber weiterhin im Verwaltungsrat und bleibt ein kontrollierender Aktionär. Unter seiner Führung wuchs Google weit über die Suche hinaus. Das Unternehmen kaufte 2006 YouTube, brachte das Smartphone-System Android groß heraus und startete Dienste wie Gmail, Google Maps und den Browser Chrome. Heute ist Google ein Teil fast jedes digitalen Alltags.

Wie reich ist Larry Page im Jahr 2026 wirklich?

Das Vermögen von Larry Page hängt fast vollständig am Aktienkurs von Alphabet. Darum schwankt die Zahl von Tag zu Tag und von Quelle zu Quelle. Nach dem Start des KI-Modells Gemini 3 stieg sein geschätztes Vermögen laut Fortune auf rund 252 Milliarden US-Dollar, andere Schätzungen für 2026 liegen sogar bei rund 269 Milliarden US-Dollar. Sicher ist nur: Er gehört im Jahr 2026 zu den drei reichsten Menschen der Welt. Der größte Teil seines Geldes steckt in Alphabet-Aktien. Der KI-Boom der vergangenen Jahre hat den Wert des Konzerns stark nach oben getrieben. Neben Alphabet interessiert sich Page für Zukunftsthemen wie künstliche Intelligenz und neue Flugtechnologien. Wie reich ein Tech-Gründer werden kann, zeigt auch das Beispiel von Elon Musk, dessen Vermögen ebenfalls eng mit seinen Unternehmen verbunden ist.

Privat hält er sein Leben weitgehend aus der Öffentlichkeit heraus

Abseits der Kameras gilt Larry Page als zurückhaltend. Er ist mit der Wissenschaftlerin Lucinda Southworth verheiratet. Seine Kinder hält das Paar konsequent aus der Öffentlichkeit heraus. Page lebt in Kalifornien und meidet den großen Rummel, obwohl er zu den bekanntesten Unternehmern der Welt gehört. Interviews gibt er selten. Statt auf Partys und roten Teppichen sieht man ihn eher bei technischen Projekten und in der Forschung. Wer sich für weitere Geschichten aus der Welt der Prominenten und Unternehmer interessiert, findet bei Tagzen regelmäßig neue Artikel. Mehr zu seinem Leben und seiner Karriere bietet auch seine Seite bei Wikipedia.

Vom Studentenwohnheim an die Weltspitze

Die Geschichte von Larry Page zeigt, wie aus einer simplen Frage ein Weltkonzern werden kann. Zwei Studenten wollten das Internet besser durchsuchbar machen und bauten daraus ein Unternehmen, das heute Milliarden Menschen täglich nutzen. Mit 25 Jahren gründete Page Google, mit Anfang 50 gehört er zu den reichsten Menschen der Welt. Und obwohl er sich aus dem Tagesgeschäft zurückgezogen hat, prägt seine Idee von 1996 bis heute, wie wir Informationen finden.

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