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7 Fakten über Eike Immel und das Bürgergeld

Er war einer der besten Torhüter Deutschlands, verdiente ein Vermögen und stand im Tor der Nationalmannschaft. Heute lebt Eike Immel von Bürgergeld und stellt sich im Reality-TV seiner Vergangenheit. Seine Geschichte zeigt, wie schnell Ruhm vergehen kann und wie schwer ein Neuanfang nach der Karriere sein kann.

Schon als Teenager stand er in der Bundesliga im Tor. Mit 17 Jahren debütierte er in der höchsten deutschen Spielklasse und wurde schnell zur Stammkraft. Es folgten fast 20 Jahre als Profi, ein Meistertitel und 19 Länderspiele. Doch nach dem Karriereende ging es bergab. Jetzt, im Herbst 2026, kehrt er ins Fernsehen zurück und sorgt schon vor dem Start für Schlagzeilen.

Von Stadtallendorf nach Dortmund

Geboren wurde der spätere Nationaltorwart am 27. November 1960 in Erksdorf, einem Ortsteil von Stadtallendorf in Hessen. Schon als Kind spielte er Fußball, und sein Talent im Tor fiel früh auf. Beim TSV Eintracht Stadtallendorf, seinem Heimatverein, lernte er das Torwartspiel von Grund auf.

1976 wechselte er in die Jugend von Borussia Dortmund. Nur zwei Jahre später debütierte er mit 17 Jahren in der Bundesliga. Für einen Torwart war das außergewöhnlich jung. Doch der junge Hesse ließ sich nicht beeindrucken und erkämpfte sich schnell einen Stammplatz im Tor der Dortmunder.

Acht Jahre beim BVB

Von 1978 bis 1986 stand er acht Jahre lang im Tor von Borussia Dortmund und absolvierte 247 Ligaspiele für den BVB. Er wurde zu einem der bekanntesten Torhüter der Bundesliga und fiel auch den Verantwortlichen der Nationalmannschaft auf.

1980 wurde er erstmals in die deutsche Nationalmannschaft berufen. Es war der Beginn einer langen internationalen Karriere, die ihn zu Welt- und Europameisterschaften führen sollte. In Dortmund reifte er zum Führungsspieler, doch ein Titel mit dem BVB blieb ihm verwehrt.

Meistertitel mit dem VfB Stuttgart

1986 wechselte der Torwart zum VfB Stuttgart. Auch dort wurde er sofort zur Nummer eins. Neun Jahre lang, bis 1995, hütete er das Tor der Schwaben und kam auf 287 Ligaspiele. 1989 erreichte er mit dem VfB das Finale des UEFA-Pokals, das gegen den SSC Neapel verloren ging.

Der größte Erfolg seiner Vereinskarriere folgte 1992: Mit dem VfB Stuttgart wurde er Deutscher Meister. Insgesamt stand er in 534 Bundesliga-Spielen im Tor, eine Zahl, die nur wenige Torhüter in der Geschichte der Liga erreicht haben.

Eike Immel als Nationaltorwart

Eike Immel spielte von 1980 bis 1988 für die deutsche Nationalmannschaft und kam auf 19 Länderspiele. Er gehörte zu den Kadern bei der Europameisterschaft 1980, die Deutschland gewann, sowie bei den Weltmeisterschaften 1982 und 1986, bei denen die deutsche Mannschaft jeweils Zweiter wurde. Auch bei der Europameisterschaft 1988 stand er im Kader.

Ab 1987 rückte Eike Immel nach der Sperre von Harald Schumacher zur Nummer eins im deutschen Tor auf. Nach der Europameisterschaft 1988 beendete er seine Laufbahn in der Nationalmannschaft. Ein Jahr später begann für ihn ein neues Kapitel im Ausland.

NameEike Immel
Geboren27. November 1960
GeburtsortErksdorf (Stadtallendorf), Hessen
Größe187 cm
PositionTorwart
VereineBorussia Dortmund, VfB Stuttgart, Manchester City
NationalmannschaftDeutschland (1980–1988, 19 Spiele)
Größte ErfolgeEuropameister 1980, Deutscher Meister 1992
FamilieNach Medienberichten: Tochter und Sohn, geschieden
AktuellKandidat bei „Das große Promi-Büßen“ 2026

Manchester City und das Karriereende

1995 wechselte Eike Immel nach England zu Manchester City. Dort absolvierte er 43 Ligaspiele, bevor er 1997 seine aktive Karriere beendete. Insgesamt kam er damit auf 577 Ligaspiele als Profi.

Nach dem Karriereende blieb er dem Fußball zunächst als Trainer treu. Von 1998 bis 2001 trainierte er den VfR Heilbronn. Später arbeitete er als Torwarttrainer bei Beşiktaş Istanbul, Austria Wien und Fenerbahçe sowie bei seinem Heimatverein TSV Eintracht Stadtallendorf. Der Weg vom Spieler zum Trainer ist im Fußball üblich, wie auch die Laufbahn von Klopp zeigt.

Trainerjahre und Reality-TV

2008 nahm Eike Immel am Dschungelcamp teil und erreichte dort den fünften Platz. 2025 folgte „Promis unter Palmen“, wo er die Villa bereits in Folge 2 nach Konflikten mit anderen Teilnehmenden verlassen musste. Reality-TV wurde für ihn zu einer neuen Einnahmequelle, auch wenn der Erfolg nicht von Dauer war.

Der Weg vom Profisport ins Reality-TV ist kein Einzelfall. Auch andere Formate wie Big Brother zeigen, wie ehemalige Stars im Fernsehen ein zweites Publikum finden. Für den früheren Torwart wurde das Fernsehen nach dem Karriereende immer wichtiger.

Geldprobleme und Bürgergeld

Auf dem Höhepunkt seiner Karriere verdiente er laut Joyn rund 400.000 D-Mark im Jahr. Nach der Karriere versuchte er sich als Torwarttrainer, doch aus gesundheitlichen Gründen war damit Schluss. Es folgten finanzielle Schwierigkeiten, die bis heute anhalten. Heute lebt der ehemalige Top-Torwart von Bürgergeld.

In der Sat.1-Dokumentation „Über Geld spricht man doch“ berichtete er 2024, dass er von 563 Euro Bürgergeld lebe. Offen gibt er zu: „Es ist nicht meine Stärke, mit Geld umzugehen.“ Ehrenamtlich engagiert er sich weiterhin in der Jugend seines Heimatvereins. Seinen Geldproblemen widmet Joyn einen eigenen Beitrag.

Das große Promi-Büßen 2026

Am 26. Oktober 2026 startet die fünfte Staffel von „Das große Promi-Büßen“ auf Joyn. Eike Immel gehört zu den zehn Kandidatinnen und Kandidaten, die sich im Camp am österreichischen Erzberg ihrer Vergangenheit stellen. Moderatorin Olivia Jones lädt sie in der „Runde der Schande“ zur Beichte. Mit dabei sind unter anderem Georgina Fleur, Marwin Klute und Cosimo Citiolo.

Vor dem Start gab Eike Immel an, das Format bisher noch nie gesehen zu haben. Das enge Zusammenleben mit anderen Menschen bereite ihm Sorgen. In seiner „Runde der Schande“ soll er als Erster antreten. Dazu sagt er selbst: „Ich habe niemanden betrogen.“ Ab dem 24. November ist die Staffel außerdem dienstags um 22:10 Uhr bei Sat.1 zu sehen.

Häufige Fragen

Wer ist Eike Immel?

Eike Immel ist ein ehemaliger deutscher Fußballtorwart. Er spielte für Borussia Dortmund, den VfB Stuttgart und Manchester City und stand von 1980 bis 1988 in 19 Spielen für die deutsche Nationalmannschaft im Tor.

Für welche Vereine spielte Eike Immel?

Er spielte von 1978 bis 1986 für Borussia Dortmund, von 1986 bis 1995 für den VfB Stuttgart und von 1995 bis 1997 für Manchester City in England.

Warum lebt Eike Immel von Bürgergeld?

Nach dem Karriereende geriet er in finanzielle Schwierigkeiten, die bis heute anhalten. Nach eigenen Angaben fällt ihm der Umgang mit Geld schwer. 2024 berichtete er, dass er von Bürgergeld lebe.

Wann startet „Das große Promi-Büßen“ 2026 mit Eike Immel?

Die fünfte Staffel startet am 26. Oktober 2026 auf Joyn. Eike Immel gehört zu den zehn Kandidaten der Staffel.

Fazit

Vom jüngsten Bundesliga-Torwart über den Meistertitel mit Stuttgart bis zum Leben von Bürgergeld: Die Geschichte von Eike Immel ist eine der ungewöhnlichsten im deutschen Fußball. Jetzt stellt er sich bei „Das große Promi-Büßen“ seiner Vergangenheit. Ob die „Runde der Schande“ für ihn zu einem Neuanfang wird, zeigt sich ab dem 26. Oktober auf Joyn. Weitere Daten zu seiner Karriere stehen bei Wikipedia. Wie es ehemaligen Nationalspielern nach der Karriere geht, zeigt auch die Geschichte von Schweinsteiger.

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